News aus dem Jahr 2011

24. Dezember 2011:

Frohe Weihnachten !

Das wünschen Nala und ich allen Zwei- und Vierbeinern. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns - Wege zweigten ab, neue ergaben sich.

Vor allem haben wir Zeit mit Freunden verbracht und neue, liebe Menschen kennengelernt.

 

Wir freuen uns auf 2012!

Dezember 2011:

SPO-Kurzurlaub

Es war wieder so schön: unser traditioneller Kurzurlaub in St. Peter.

 

Mit von der Partie waren diesmal Sister Frieda und Frauchen Annika und unsere Fotografin und Freundin Dana.

02. Dezember 2011:

Nala in der Reiter Revue

Ein Vizsla in einem Pferde-Magazin? Ja - denn der Artikel untersucht verschiedene Rassen auf ihre Geeignetheit als "Reitbegleithund".

 

Und da haben die Redakteure über die Tierfoto-Agentur, in der "unsere" Fotografin Dana Geithner ist, ein Foto von Nala ausgewählt.

23. November 2011:

VDH-Champion-Urkunde

Der Postbote hat sie gebracht - die Urkunde zum Titel "Deutscher Schönheitschampion" vom VDH. Damit darf Nala nun bei allen FCI-Ausstellungen in der Championsklasse starten - und das alles innerhalb von 14 Monaten seit ihrer ersten Ausstellung.

Fünfmal gestartet - fünf Anwartschaften.

21. November 2011:

Nala moderiert die Nachrichten

Was so alles passiert, wenn man Nachtschicht und einen Hund quasi "griffbereit" hat ... Ein Beitrag im Nachtmagazin beschäftigte sich mit der New Yorker Trendsportart "Doga" - Yoga für Frauchen und Hund. Und was liegt da näher, als das Thema mit einem Hund zusammen anzumoderieren? Und so stand Nala als erster Hund im tagesschau-Studio neben Ingo Zamperoni, machte brav ihre "Dehnungsübungen" und Platz und gähnte und streckte sich - völlig unbeeindruckt von den Lampenstrahlern und den Kameras.

29. Oktober 2011:

Dummy-Seminar bei Petra Soons

Hui, das waren einige Herausforderungen für Nala und mich: Alles Hundeführer mit "weiten" Dummy-Hunden bzw. selbst viel Dummy-Erfahrung, ein anspruchsvolles Gelände voll Dornensträuchern und Brennesseln (und das für den Hund ohne Fell) und dazu das erste Mal so richtig Training mit Schuss und Dummy-Launcher. Es war schön zu sehen, wie sich Nala langsam "eingegroovt" und am Ende aus der Line beim Walk Up heraus wirklich schön mit Tempo gearbeitet und punktgenau - trotz mehrerer Gräben und Gelände-Übergänge - markiert hat. Neben mehreren Schrammen (bei Hund und Frauchen) nehmen wir viele Erkenntnisse und Trainings-Anregungen mit. Nachhaltig beeindruckt hat mich, dass mein "weicher" Hund - als sie ein Dummy nicht aufnehmen wollte, warum auch immer - sich von Petra den Fang öffnen und das Dummy hineinlegen liess, dieses mir dann schwanzwedelnd brachte und später dann mit Petra kuscheln wollte. Manchmal ist sie schon eine kleine Diva, die die "ich bin ein armer Hund"-Rolle offenbar bewusst spielt! Es war ein toller, lehrreicher Tag. Dank unserer lieben Trainings-Genossinnen Regina Abel und Katharina Warschitz haben wir auch Fotos vom Doppel-Mark-Losschicken, vom Stoppen und Bringen.

23. Oktober 2011:

Letzte Anwartschaft für Titel

Was kann es schöneres geben, als mit einer Freundin bei tollem Herbstwetter nach Hannover zu fahren, über Hunde zu fachsimpeln und zu shoppen? Eigentlich nichts - na gut, bis auf eines: Dazu noch "nebenbei" Spass mit der Motte im Ring zu haben, eine mega Beurteilung von einem renommierten Richter zu erhalten und die letzte (fünfte) noch erforderliche Anwartschaft für den Titel zu bekommen. Sobald die Urkunde da ist, darf sich Nala also künftig Deutscher Champion (VDH) nennen. Den Richterbericht von der Internationalen Zuchtschau Hannover gibt es hier. Ganz lieben Dank an unsere "Ring-Trainerin" Katrin Dreves, die immer an uns geglaubt und uns super vorbereitet hat - es war sehr schön, mit Dir diesen besonderen Tag zu erleben! Zur Belohnung hatte sich Nala natürlich etwas verdient: ein Lammfell für ihre Autobox und dazu schon ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk von dem ganz tollen Leder Design "Roxu" von Roberto Rueda Lopez aus Spanien - ein wunderschönes, handgemachtes Halsband mit Leine.

Für ein Werbefoto wurde Nala gleich mit dem neuen Halsband abgelichtet - vielen Dank an Gabriele Laubinger von "Das Porträt" für dieses schöne Foto!  

15. Oktober 2011:

Nala rockt ihren ersten Working Test

Der Vizsla hat den Retrievern gezeigt, welch Dummy-Potential in ihm steckt. Bei unserem ersten Working Test des GRC in Renzow/MVP haben wir viel Spass an den insgesamt sechs, zum Teil recht anspruchsvollen Aufgaben gehabt und konnten alle sehr gut lösen.

Am Ende gab es von 20 Startern einen super 4. Platz und ein sehr gut in der Anfänger-Klasse. Mich hat vor allem gefreut, dass Nala von dem Drumherum mit allen den Hunden und Startern völlig unbeeindruckt war.

 

Mehr zu den Aufgaben gibt es hier

12. Oktober 2011:

Nala wird Kalender-Girl

Die Motte hat es gleich zweimal in den Vizslakelnder 2012 des deutschen Vizsla-Forums geschafft.

 

Ich bin natürlich mal wieder sehr stolz auf die Süße!Der tolle Kalender zeigt Kurzhaar- und Drahthaarvizslas und kann hier angeschaut und bestellt werden.

08. Oktober 2011:

BOB CACIB Rostock

Drama baby - langsam wird die Motte zum Showgirl: Souverän und spritzig im Ring, steht perfekt, flirtet den Richter an. Der Lohn bei der Rassehundeausstellung in Rostock: Nicht nur V1 in der Offenen Klasse, Anwartschaft Deutscher Champion und CACIB, sondern auch BOB als bester Vertreter ihrer Rasse und damit Präsentieren im Ehrenring. Vor einem Jahr noch beeindruckt von all dem Trara, jetzt Schönheitschampion - gute Motte!

 

Den Bericht des tschechischen Richters gibt es hier.

Der Pokal BOB (Best of Breed)

22. August 2011:

Fotoshooting im Kornfeld

Tiefstehende Sonne, goldene Ähren und mittendrin ein Vizsla - das passt einfach zusammen. Die Hunnen-Diva weiss inzwischen, wie man sich präsentiert. Wie ein Flummi übers Feld hüpfen, zwischendrin vorstehen, und dann wieder Voll-Speed über die Ähren fliegen.

 

Ich glaube, solche Felder wecken in ihr kollektive Vizsla-Erinnerungen an die Weiten der Puzsta.

August 2011:

Urlaub Bayern und Osttirol

Heute bin ich mal dran mit Erzählen - von unserem Urlaub. Der war echt toll, wenn nur nicht immer die lange Zeit in der Autobox zu Beginn und zum Ende der Ferienzeit wäre. Das dauerte diesmal stundenlang - bis ganz in den Süden Deutschlands ging es nach Landau. Aber dafür durfte ich dann gleich zweimal auf der Hin- und der Rückfahrt ein ganz tolles Rettungshundetraining mitmachen: einmal Trümmer- und Gebäudesuche in einer alten Ziegelei und einmal Flächensuche auf einem riesigen Truppenübungsplatz mit unterirdischen, dunklen Schießgängen zusammen mit der Rettungshundestaffel Isar Ost. Die haben da auch einige Vizslas. Ich durfte in tolle weite Suchen mit Fremdopfern starten, und natürlich war Frauchen super stolz auf mich. Sie hat einige Spitzen-Tipps bekommen, wie man uns Vischels optimal trainiert. Dafür sag ich ganz herzlich danke! 

Danach ging es dann weiter - natürlich wieder im Auto. Aber diesmal waren wir schneller am Ziel: in Obertilliach in Osttirol. Whow, die Berge dort kenn ich ja aus dem Skiurlaub, aber die gibt es auch ganz ohne Schnee. Fünf Tage lang haben Frauchen und ich dann gezeigt, was für Wander-Potential in einer Hamburgerin und welche Gams-Gene in einem Vizsla stecken. Insgesamt knapp 50 Kilometer und rund viertausend Höhenmeter haben wir zusammen bezwungen. Mir ging es damit deutlich besser als Frauchen: Ich hatte nur aufgescheuerte Sellen unter den Achseln von dem blöden Geschirr. Frauchen dagegen ist drei Tage lang so gegangen, als ob sie gerade laufen lernt, und hat immer was von "mein Po und meine Oberschenkel fühlen sich an wie rohes Fleisch" erzählt. Besonders toll war, dass wir es ans Gipfelkreuz auf dem Golzentipp geschafft haben, wo ich in einem Bergsee schwimmen konnte. Eine echte Höllenotter, die ich gefunden habe, von der mich Frauchen aber gleich zurückgerufen hat - zum Glück, denn wie sich rausstellte, ist das eine ganz schwarze Kreuzotter. Und der Ausflug nach Bella Italia, wo ich auf der Flaniermeile in Innichen den italienischen Rüden den Kopf verdreht habe. Und weil der Urlaub so klasse war, wollen Frauchen und ich das wiederholen - im nächsten Jahr, dann aber gleich für zwei Wochen! Jetzt noch ein paar Fotos von der tollen Zeit. Liebe Grüße, Eure Nala   

12. Juli 2011:

Sister Act - Frieda und Nala

Noch nie gesehen - gleich beste Freundinnen die Sisters. Per Zufall haben sich Friedas Frauchen und ich im Vizsla-Forum entdeckt. Bei der "Familienzusammenführung" haben sie jede Menge Spass gehabt: kämpfen, sich gegenseitig verfolgen, gemeinsam bei Mc Donald´s Fliegen jagen.

Das soll jetzt regelmäßig wiederholt werden - gepaart mit gemeinsamer Dummy-Arbeit. Es ist schön, nette Verwandschaft so dicht bei uns zu haben.

 

Hier noch die beiden Sisters in Action.

3. Juli 2011:

Dummy-Seminar bei Uwe Heiss

Man nehme einen Vizsla, der noch nicht mal die Dummy A hat, und stecke ihn in ein Seminar mit acht Labradors, die bei Working Tests in der F oder O, also den höchsten Klassen, starten. Dazu noch mit Uwe Heiss einen Hundeausbildungs-Guru, der Labbis züchtet und gerne mal polarisiert. Heraus kommt eine hoch amüsante, lehrreiche und interessante Erfahrung für Nala und mich - weil kurzfristig ein Platz frei geworden war. Bei einigen Aufgaben mussten wir noch unsere Grenzen erkennen. Vor allem das Einweisen auf ein Blind - also auf ein Dummy, das der Hund nicht gesehen hat - über längere Strecken ist manchmal noch ein Problem. Vor allem dann, wenn davor mehrere Verleit-Markierungen im sehr engem Winkel zum Blind geworfen wurden und damit einen hohen Reiz für den Hund darstellen. Die Verleitmarkierungen soll er ignorieren und eine kerzengerade Linie laufen, bis der Suchenpfiff ertönt und er das nichtsichtige Dummy findet. Dennoch konnten wir am Ende jede Aufgabe lösen - und dabei eine Menge lernen. Zum einen durch das Beobachten der erfahrenen Dummy-Hundeführer im Zusammenspiel mit ihren Hunden. Zum anderen durch gute Tipps von Uwe Heiss, der für jeden Hundeführer und Hund individuell zugeschnittene, zielführende Lösungsansätze hatte. Und Nala konnte tatsächlich noch zeigen, was in ihr steckt. Der Vizsla löste in der ureigensten Retriever-Domäne, dem Markieren, die Aufgabe mit am besten: Auf 150 Meter Entfernung ein Dummy in kniehohem Gras auf einer Wiese nur mit dem Werfer als Orientierungspunkt fast punktgenau zu markieren. Und mit ungeheuer viel Speed raus- und reinzugehen und dabei tieffliegende, kreuzende Schwalben komplett zu ignorieren.

Mein Fazit: Künftig noch mehr in saubere Grundlagen-Arbeit investieren. Das Fazit von Uwe Heiss: Nala, die "Puzsta-Blume", sei kein treuer Soldat wie ein Labbi, sondern eine denkende Rebellin. Ich hab das mal als Kompliment genommen ;-). Hier noch schöne Seminar-Impressionen von Nina Reitz, vielen Dank dafür - ebenso an Kristin Radeck für die tolle Organsiation!

10. - 12. Juni 2011:

Trümmerworkshop Rettungshunde

Selten haben wir die Gelegenheit, auf "richtigen" Trümmern zu trainieren. Daher habe ich uns für den organisations-übergreifenden Workshop beim ASB Segeberg angemeldet. Es war klasse: abwechslungsreiche Trainingsgebiete, eine tolle Organisation und eine super-nette Trainingsgruppe. Nala hat zum ersten Mal anspruchsvollere Suchen auf schwierigeren Trümmern bekommen und gezeigt, dass ich mich auf sie verlassen kann: Mit Bedacht sucht sie sich den besten Weg, bewegt sich sicher auf dem Untergrund und arbeitet auch schwache Witterung schnell und sauber aus. Von der früheren Ängstlichkeit gegenüber diesen Untergründen ist nichts mehr übrig.

Herzlichen Dank an die Staffel vom ASB Segeberg für dieses tolle Erlebnis und an Ole Langhans für diese Fotos: 

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© Text/Layout: Siv-Brit Kühl, online seit: 07/2011